Examen Resuelto Selectividad EVAU UCLM Alemán 2019
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Examen Resuelto Selectividad EVAU UCLM Alemán 2019
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Propuesta A
1.- Antworten Sie mit eigenen Worten auf folgende Fragen zum Text: (2 Punkte)
a) Woher kommt die Tradition mit der Schultüte?
Die Tradition der Schultüte stammt aus Sachsen und Thüringen und geht auf den Anfang des 19. Jahrhunderts zurück. Damals war es üblich, dass Eltern ihren Kindern zur Einschulung eine spitze, mit Trockenfrüchten und Süßigkeiten gefüllte Tüte schenkten. Diese Geste symbolisierte den Beginn eines neuen Lebensabschnitts und sollte den Kindern den Start in die Schulzeit versüßen. Im Laufe der Zeit verbreitete sich dieser Brauch in ganz Deutschland, zunächst in den Städten und später auch auf dem Land.
b) Achten Eltern auf die Gesundheit ihrer Kinder, wenn sie die Schultüte füllen?
Ja, heutzutage achten Eltern sehr auf die Gesundheit ihrer Kinder, wenn sie die Schultüte füllen. Obwohl traditionell Süßigkeiten in der Schultüte waren, empfehlen Fachleute, auch kleine Spielzeuge oder nützliche Dinge für die Schule hineinzulegen. Eltern berücksichtigen zunehmend gesündere Alternativen zu Süßigkeiten, um den Zuckerkonsum ihrer Kinder zu reduzieren und eine ausgewogene Ernährung zu fördern.
2.- Welche Worte im Text haben die Bedeutung von (1)
geschätzt, populär= beliebt
Gewohnheit, Tradition= Brauch
Anfang, Beginn= Ursprung
in die Hand geben= überreichen
3.- Antworten Sie mit “richtig” oder “falsch“ (1)
a) In der Schultüte sollten nur nützliche Dinge für den Schulanfang Platz finden. falsch
Begründung: Obwohl es heutzutage empfohlen wird, auch nützliche Dinge in die Schultüte zu legen, ist es nicht richtig, dass nur solche Dinge darin Platz finden sollten. Traditionell sind Süßigkeiten ein wichtiger Bestandteil der Schultüte, und auch kleine Spielzeuge sind üblich.
b) Süßigkeiten in der Zuckertüte haben eine lange Tradition. richtig
Begründung: Der Text erwähnt, dass der Ursprung der Schultüte, die auch Zuckertüte genannt wird, auf den Anfang des 19. Jahrhunderts zurückgeht, als Eltern in Sachsen und Thüringen ihren Kindern spitze Tüten schenkten, die mit Trockenfrüchten und Süßigkeiten gefüllt waren.
c) Deutsche Eltern geben durchschnittlich 20 Euro pro Kind aus. falsch
Begründung: Der Text gibt an, dass Eltern im Jahr 2015 in Sachsen 105 Euro und in Thüringen 80 Euro für die Schultüte und deren Befüllung ausgaben. In Hamburg waren es immerhin noch 35 Euro. Der Durchschnitt liegt also deutlich über 20 Euro.
d) Schultüten sind für den Handel kein gutes Geschäft. falsch
Begründung: Der Text erwähnt, dass die Kaufhäuser das große Geschäft mit den Schultüten witterten. Dies impliziert, dass der Verkauf von Schultüten und deren Inhalt ein lukratives Geschäft für den Handel darstellt.
4.- Füllen Sie die Lücken aus oder wählen Sie die richtige Möglichkeit (3)
a) Am Wochenende fahren wir ans Meer (am im ans) Begründung: Die Präposition "ans" ist eine Verkürzung von "an das" und wird verwendet, wenn man sich zu einem bestimmten Ort am Meer begibt, z. B. an den Strand.
b) Haben Sie Ihrem Chef schon geantwortet (Ihrem Ihren Ihre) Begründung: "Chef" ist maskulin und steht im Dativ, daher benötigt man das Possessivpronomen im Dativ Maskulinum, "Ihrem".
c) Mein Freund raucht sehr viel, was nicht gesund ist (woher wo was) Begründung: Das Relativpronomen "was" bezieht sich auf den gesamten vorherigen Satzteil und leitet eine erklärende Information ein.
d) Psychotherapeuten sind Personen, mit denen man über alle persönlichen Probleme sprechen kann. (über die mit den mit denen) Begründung: "Sprechen mit" erfordert den Dativ. Da es sich um Personen handelt, verwendet man das Relativpronomen "denen".
e) Wenn ich Zeit hätte, würde ich in den Klub gehen. (habe/gehe hätte/gehen hätte/gehe) Begründung: Hier handelt es sich um einen irrealen Konditionalsatz in der Gegenwart. Im "Wenn-Satz" steht der Konjunktiv II ("hätte") und im Hauptsatz das Konditional I ("würde gehen").
f) Ich komme später zum Unterricht, weil ich erst zum Zahnarzt muss (obwohl dass weil) Begründung: Das Wort "weil" leitet einen Kausalsatz ein, der den Grund für die Verspätung angibt.
5.- Schreiben Sie einen Text von ungefähr 100 Wörtern zu dem folgenden Thema
(0-3 Punkte)
Kannst du dich noch an deine ersten Schuljahre erinnern?
Ja, ich kann mich noch gut an meine ersten Schuljahre erinnern. Besonders der erste Schultag ist mir im Gedächtnis geblieben. Ich war sehr aufgeregt und ein bisschen nervös, aber auch voller Vorfreude auf die Schule. Meine Schultüte war riesig und bunt, und ich war gespannt, was alles darin versteckt war. Neben Süßigkeiten und einem Kuscheltier fand ich auch Buntstifte und ein Heft, das ich gleich ausprobieren wollte. In der Schule lernte ich meine Lehrerin und meine Klassenkameraden kennen. Wir spielten zusammen und lernten die ersten Buchstaben und Zahlen. Ich fand schnell Freunde, mit denen ich in den Pausen auf dem Schulhof spielte. Besonders gern erinnere ich mich an die Ausflüge, die wir mit der Klasse unternommen haben, und an die ersten Schulferien, die ich mit meiner Familie verbrachte. Die ersten Schuljahre waren eine aufregende und schöne Zeit, in der ich viel gelernt und erlebt habe.
Propuesta B
1.- Welche Aussage ist richtig und welche falsch? (3)
a) Karl von Drais erfand zuerst kein Fahrrad, sondern ein Laufrad. richtig
Begründung: Der Text besagt, dass Karl von Drais im Jahr 1817 eine Maschine vorstellte, die ohne Pferde fahren konnte: ein Laufrad. Das Fahrrad, wie wir es heute kennen, wurde erst später entwickelt.
b) Mit dem Laufrad fuhr er 15 Kilometer und brauchte weniger als eine Stunde. falsch
Begründung: Laut Text fuhr Karl von Drais mit seinem Laufrad 14 Kilometer von Mannheim nach Schwetzingen und zurück. Er benötigte dafür weniger als eine Stunde. Die Strecke betrug also 14 Kilometer und nicht 15.
c) Wahrscheinlich wird nirgendwo auf der Welt so viel Fahrrad gefahren wie in den Niederlanden oder in der Schweiz. richtig
Begründung: Der Text nennt die Niederlande und die Schweiz als Vorreiter in Bezug auf den Fahrradverkehr. Die Aussage, dass dort wahrscheinlich am meisten Fahrrad gefahren wird, ist daher korrekt.
d) Auf kürzeren Strecken nutzen immer mehr Menschen das Auto in der Freizeit. falsch
Begründung: Der Text besagt, dass immer mehr Menschen das Fahrrad in der Freizeit oder als Alternative zum Auto auf kürzeren Strecken nutzen. Die Aussage steht also im Widerspruch zum Text.
e) Die Bundesregierung fördert den Radverkehr im Sinne einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilität. richtig
Begründung: Der Text erwähnt, dass die Politik das Potenzial des Fahrrads für ruhigere, sauberere Städte und den Klimaschutz erkannt hat. Daraus lässt sich schließen, dass die Bundesregierung den Radverkehr fördert.
f) Immer mehr Menschen fahren mit dem Fahrrad in Deutschland. richtig
Begründung: Der Text führt aus, dass immer mehr Menschen das Fahrrad in der Freizeit oder als Alternative zum Auto nutzen. Außerdem wird eine Prognose zitiert, die besagt, dass sich der Anteil des Fahrrads an der Verkehrsleistung bis 2030 fast verdoppeln könnte.
2.- Welche Worte im Text haben die Bedeutung von (1)
enthusiastisch = begeistert
Geburtstag = Jubiläum
langsam und sanft = ruhig
anwenden, gebrauchen = nutzen
3.-Füllen Sie die Lücken aus oder wählen Sie die richtige Möglichkeit (3)
a) Er erinnert sich gerne an sie (ihr/ ihm / sie) Begründung: "Sich erinnern an" erfordert den Akkusativ. Das Personalpronomen "sie" (3. Person Singular, feminin) steht hier im Akkusativ.
b) Die Firma interessiert sich sehr dafür, dass die Mitarbeiter zufrieden sind. (für/ dafür / daran) Begründung: "Sich interessieren für" kann mit einem "dass-Satz" erweitert werden. In diesem Fall verwendet man das Pronominaladverb "dafür".
c) Berlin ist eine Stadt, in der ich gern wohnen würde. (in die / in der / die) Begründung: Das Relativpronomen bezieht sich auf "Stadt". Da "wohnen" eine Ortsangabe erfordert und mit der Präposition "in" steht, verwendet man das Relativpronomen "in der".
d) Sind Plastiktüten besser für die Umwelt als Papiertüten? Ja, da man sie öfter verwenden kann. (deshalb / deswegen / da) Begründung: "Da" leitet hier einen Kausalsatz ein, der den Grund dafür angibt, warum Plastiktüten besser für die Umwelt sein könnten.
e) Worüber ärgerst du dich denn so? Über das schlechte Wetter. (warum / über was / worüber) Begründung: "Sich ärgern über" erfordert die Präposition "über". In der Frage verwendet man daher das Fragewort "worüber".
f) Mit dem roten Fahrrad fährt Herr Kant im Sommer zur Arbeit. (der / dem / den) Begründung: "Fahrrad" ist neutral. "Rot" ist ein Adjektiv, das dekliniert werden muss. Nach der Präposition "mit" steht der Dativ. Im Dativ Neutrum lautet der bestimmte Artikel "dem" und die Adjektivendung ist "-en".
4.- Schreiben Sie einen Text von ungefähr 100 Wörtern zu dem folgenden Thema
(0-3 Punkte)
Sind Fahrräder nur ein Modeobjekt oder haben sie einen positiven Einfluss auf die Gesundheit?
Fahrräder sind weit mehr als nur ein Modeobjekt. Sie haben einen eindeutig positiven Einfluss auf die Gesundheit. Regelmäßiges Radfahren stärkt das Herz-Kreislauf-System, verbessert die Ausdauer und fördert den Muskelaufbau. Es ist ein gelenkschonendes Training, das sich für Menschen jeden Alters eignet. Zudem trägt Radfahren zur Gewichtsreduktion bei und kann helfen, Stress abzubauen. Die Bewegung an der frischen Luft fördert das allgemeine Wohlbefinden und stärkt das Immunsystem. Im Vergleich zum Autofahren ist Radfahren umweltfreundlicher und trägt zur Reduzierung von Luftverschmutzung und Lärm in den Städten bei. Fahrräder sind also nicht nur ein praktisches und nachhaltiges Fortbewegungsmittel, sondern auch ein wichtiger Faktor für ein gesundes und aktives Leben.
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